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Sherko Fatah wird Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

Literatur Sherko Fatah wird Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

Der kurdischstämmige Berliner Schriftsteller Sherko Fatah wird neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Der 51-Jährige erkunde in seinen Romanen auf einzigartige Weise Grenzgebiete zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft, begründete die Jury am Mittwoch ihre Wahl.

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Schriftsteller Sherko Fatah.

Quelle: Jens Kalaene/Archiv

Frankfurt/Main. Im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim steht das älteste Stadtschreiberhaus Deutschlands. Die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim vergab den Titel zum 43. Mal. Der Literaturpreis wird am 2. September überreicht. Außer dem Wohnrecht erhält Fatah, dessen Werk vielfach ausgezeichnet wurde, ein Preisgeld von 20 000 Euro.

Der Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen bewegt sich in seinen Büchern fast immer im Spannungsfeld zwischen arabischer und westlicher Welt. Titel sind etwa die Romane "Im Grenzland", "Das dunkle Schiff", "Ein weißes Land" und "Der letzte Ort". Die meisten Bücher spielen implizit oder explizit im Irak und umliegenden Ländern.

Der Jury gehören Bürger Bergen-Enkheims, aber auch namhafte Schriftsteller an. Derzeit ist die Schweizer Autorin Ruth Schweikert Stadtschreiberin. Zu ihren Vorgängern gehören Reinhard Jirgl, Friedrich Christian Delius, Ulrich Peltzer, Thomas Rosenlöcher, Thomas Lehr und Marcel Beyer.

dpa

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