Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / -2 ° Regenschauer

Navigation:
Senioren-Freizeitpark will nach Ostdeutschland umziehen

Freizeit Senioren-Freizeitpark will nach Ostdeutschland umziehen

Der nach eigenen Angaben erste Senioren-Freizeitpark in Deutschland sucht ein Jahr nach seiner Eröffnung eine neue Bleibe. Derzeit sei der Betrieb des ohne Steuermittel entstandenen Parks im nordhessischen Borken wegen Brandschutzauflagen untersagt, sagte Initiator Richard Rode der Deutschen Presse-Agentur.

Voriger Artikel
Experte: Dürfen Ebola-Länder nicht alleine lassen
Nächster Artikel
Leiter des Jugend-Jazzorchesters will Profimusiker formen

Derzeit ist der Betrieb wegen Brandschutzauflagen untersagt.

Quelle: Timo Lindemann/Archiv

Borken. Jetzt will der 73-Jährige den Park am liebsten in Ostdeutschland weiterbetreiben, weil nach seinen Angaben Finanzierungshilfen ausgeblieben sind. Dem Schwalm-Eder-Kreis waren jedoch keine Förderanträge bekannt. Rode sagte, er habe Angebote für Gebäude in Thüringen oder auf Usedom. "Ich suche eine Anlage, wo es mir wieder Spaß macht. Ich bin überzeugt, dass ich etwas finde."

Der Park im nordhessischen Borken hatte bei der Eröffnung Anfang August 2014 bundesweit für Aufsehen gesorgt, war aber als zu museal und nicht speziell für Senioren ausgelegt kritisiert worden. Mit dem ersten Jahr zeigte sich Rode dennoch zufrieden. Zuletzt habe er rund 3000 Besucher pro Monat gehabt, die Gruppen seien bis zu 500 Senioren groß gewesen. "Das erste Jahr ist besser gelaufen als gedacht."

Das Areal "Altes Kraftwerk" will Rode nun verkaufen. Auf rund 10 000 Quadratmetern - das ist etwa so groß wie eineinhalb Fußballfelder - sind in dem Borkener Industriedenkmal unter anderem Sportmedaillen, Zeitungsartikel oder Original-Care-Pakete aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sowie eine nachgebaute Terrakotta-Armee zu sehen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr