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Seltene Urwildpferde erwarten weiteren Nachwuchs

Tiere Seltene Urwildpferde erwarten weiteren Nachwuchs

Die seltenen Urwildpferde in Hanau erwarten weiteren Nachwuchs. Nach Stute Ginger ist nun auch Galinka trächtig, wie die Stadt Hanau am Dienstag berichtete. Galinka hatte bereits im vergangenen Sommer das Hengstfohlen Oleg zur Welt gebracht.

Hanau. Mitte Februar hatte die Stadt bereits von der Schwangerschaft von Stute Ginger berichtete. Bei Galinka war es noch nicht gewiss.

Schwangerschaften bei Wildpferden sind schwierig zu diagnostizieren. Sie ist den Tieren fast bis zum Ende der Tragezeit kaum anzusehen. Ob solche Urwildpferde tragend sind, lässt sich am einfachsten durch den Hormongehalt in den Pferdeäpfeln feststellen. Sie wurden gezielt eingesammelt und dann in ein Speziallabor geschickt. Nach dieser Untersuchung kam die frohe Kunde - es gibt weiteren Nachwuchs.

Derzeit leben vier Stuten und Hengst Fury auf der weitläufigen Koppel mit 55 Hektar Land im Naturschutzgebiet Campo Pond. Das ehemalige Trainingsareal der US-Armee, wurde 2008 - nach dem Weggang des Militärs - zurück in die Zuständigkeit des Bundes gegeben und wird seither vom Bundesforstbetrieb Schwarzenborn verwaltet.

Im Herbst 2009 wurde eine Gruppe von Przewalski-Urwildpferden dort angesiedelt, um das Gelände frei von Strauch- und Baumbewuchs zu halten und um das Artenschutzprogramm zu unterstützen. Der inzwischen achtjährige Fury wurde im Juli 2013 nach Hanau gebracht, um für Nachwuchs zu sorgen. Bislang hat er eine stolze Bilanz aufzuweisen.

dpa

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