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Sekretärin schanzt sich Geld zu: Bewährungsstrafe

Prozesse Sekretärin schanzt sich Geld zu: Bewährungsstrafe

Wegen Betruges und Urkundenfälschung ist eine frühere Sekretärin einer Industrie- und Handelskammer zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Frankfurt wies die 35-Jährige am Dienstag außerdem an, den Schaden in Höhe von knapp 34 500 Euro wieder gutzumachen.

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Ein Hinweisschild des Amtsgerichts Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. 10 000 Euro hat die Frau zwischenzeitlich an ihren früheren Arbeitgeber zurückgezahlt. Dies war für die Bewährungsstrafe ausschlaggebend.

Die für Veranstaltungen der Wirtschaftskammer und entsprechende Beratungstätigkeiten zuständige Frau hatte auf Rechnungen die Kontonummer ausgewechselt und ihr eigenes Konto angegeben. In 21 Fällen schanzte sie sich so unterschiedlich hohe Beträge zu. Das Geld habe sie aber nicht für sich selbst gebraucht, sondern damit kranke Familienangehörige unterstützt, erklärte sie in ihrem Geständnis.

Erst nach gut einem Jahr meldete sich bei der Kammer einer der Rechnungsempfänger mit einer Frage. Die Vorgesetzten mussten daraufhin feststellen, dass überhaupt kein Zahlungseingang verzeichnet worden war. Sie schöpften Verdacht und deckten die Betrugsserie ihrer Mitarbeiterin schließlich auf. Die Frau wurde entlassen und arbeitet mittlerweile bei einer anderen Firma.

dpa

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