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Seit Jahresbeginn viel zu wenig Regen in Hessen

Umwelt Seit Jahresbeginn viel zu wenig Regen in Hessen

Seit Anfang des Jahres hat es in Hessen viel zu wenig geregnet. In der Niederschlagsbilanz der ersten zehn Monate fehlten 25 Prozent, sagte Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) der Deutschen Presse-Agentur.

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Ein Nässefilm auf einer Windschutzscheibe in Frankfurt am Main.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Offenbach. Damit sei nicht ausgeschlossen, dass 2015 in Hessen als trockenstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1891 in die Geschichte eingeht.

Hinzu kamen viele Hitzetage im Sommer, an denen die Pflanzen viel Wasser verdunsteten. Das verschärfte den Dürrestress für die Vegetation. "Außergewöhnlich ist die lange Dauer der Trockenheit", sagte Lux. Während im Januar noch etwas mehr Niederschlag fiel als im langjährigen Durchschnitt, seien seit Februar alle Monate zu trocken gewesen.

Besonders im Mai, der Hauptwachstumszeit der Vegetation, herrschte große Trockenheit: Im Wonnemonat fielen im landesweiten Durchschnitt nur gut 22 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Drittel der üblichen Menge. Geisenheim im Rheingau beispielsweise bekam im ganzen Monat Mai nur gut acht Liter Regen ab.

dpa

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