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Sechsfachmord in Frankfurter Bordell jährt sich zum 20. Mal

Kriminalität Sechsfachmord in Frankfurter Bordell jährt sich zum 20. Mal

Eine der größten Bluttaten in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg jährt sich zum 20. Mal: Vier Prostituierte und ein Bordellbetreiber-Ehepaar wurden in der Nacht zum 15. August 1994 ermordet.

Frankfurt/Main. "So einen spektakulären Mordfall hatten wir im Rotlichtmilieu nur mit der (Rosemarie) Nitribitt", sagt der frühere Polizeisprecher Peter Borchardt. Spekulationen über Organisierte Kriminalität oder die Beteiligung einer Russen-Mafia bestätigten sich nicht.

Das Landgericht Frankfurt verurteilte knapp zwei Jahre nach der Tat den Mann einer Prostituierten aus dem Bordell im noblen Frankfurter Westend zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Der damals 27 Jahre alte Deutsch-Russe sitzt noch immer im Gefängnis. Er soll die sechs Menschen mit Elektrokabeln erdrosselt haben, weil er gestört wurde, als er den teuren Sex-Club und seine Besitzer ausraubte. Seine Frau hatte ihn eingelassen und wurde wegen schweren Raubes zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

dpa

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