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Sechs Jahre Haft für falschen Polizisten wegen Missbrauch gefordert

Prozesse Sechs Jahre Haft für falschen Polizisten wegen Missbrauch gefordert

Im Missbrauchsprozess gegen einen falschen Polizisten hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Fulda sechs Jahre Haft gefordert. Die Nebenkläger schlossen sich dem Plädoyer am Dienstag an.

Fulda. Die Verteidigung hält zweieinhalb Jahre Haft für den Mann aus dem osthessischen Hofbieber für ausreichend. Der 24-Jährige soll sich als Polizist ausgegeben und mehrere Mädchen sexuell missbraucht haben.

Angeklagt sind 25 Taten in Fulda, Petersberg, Hofbieber, Wetzlar, Kassel und Hamburg. Die Mädchen waren zum Zeitpunkt der Taten zwischen 10 und 17 Jahre alt. Der Angeklagte soll ihnen vorgespiegelt haben, sie nach Drogen durchsuchen zu müssen. Manchmal soll er sich auch als Bademeister oder Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgegeben haben. Dabei hatte er vorgegeben, die Mädchen auf mögliche Krankheiten untersuchen zu müssen.

Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da der Angeklagte bei der ersten Tat selber erst 14 Jahre alt gewesen sein soll. Das Urteil soll an diesem Freitag (6.3., 10.00 Uhr) gesprochen werden.

dpa

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