Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Schwelbrand in unterirdischer Giftmüll-Deponie erstickt

Brände Schwelbrand in unterirdischer Giftmüll-Deponie erstickt

Ein seit Monaten schwelender Brand in der unterirdischen Giftmüll-Deponie Herfa-Neurode ist gelöscht. Wie das Betreiberunternehmen K+S Entsorgung GmbH am Montag in Kassel mitteilte, wurde am Freitag durch die Grubenwehr Entwarnung gegeben.

Voriger Artikel
Zwei Rüsselhündchen sind neueste Bewohner des Grzimekhauses
Nächster Artikel
Mit Familie gegen Betonpfeiler gefahren: Bewährungsstrafe

In der Untertagedeponie (UTD) in Herfa-Neurode.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Nach dem Öffnen der betroffenen Kammer sei festgestellt worden, dass der Schwelbrand erstickt sei. Obwohl in der Deponie hochgiftige Industrieabfälle gelagert werden, bestand nach Angaben eines Unternehmenssprecher keine Gefahr für Menschen oder Umwelt.

Der Schwelbrand in der Deponie wurde im Oktober entdeckt. Weil dort laut K+S nicht mit Wasser gelöscht werden kann, schloss die Feuerwehr den Bereich ab, um dem Feuer den notwendigen Sauerstoff zu entziehen. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Die osthessische Deponie wurde 1972 in einem ehemaligen Kali-Bergwerk errichtet. Dort werden in einer Tiefe zwischen 500 und 800 Metern pro Jahr rund 200 000 Tonnen Sondermüll eingelagert, darunter hochgiftige Cyan- oder Quecksilber-Abfälle sowie Rückstände aus Verbrennungsanlagen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr