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Schwarzarbeit: Unternehmer vor Gericht

Prozesse Schwarzarbeit: Unternehmer vor Gericht

Ein Unternehmer soll in seiner Reinigungsfirma 236 Arbeitnehmer schwarz beschäftigt und entsprechende Sozialabgaben hinterzogen haben. Der 42-Jährige muss sich seit Montag vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

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Ein Angeklagter.

Quelle: Daniel Naupold/Archiv

Frankfurt/Main. Kontrollen an verschiedenen Einsatzorten der Firma hatten die Unregelmäßigkeiten 2010 hochgehen lassen. Die aus Polen, Rumänien und Bulgarien stammenden Mitarbeiter konnten nicht die erforderlichen Arbeitserlaubnisse vorzeigen. Sie waren laut Ermittlungen teilweise bereits seit fünf Jahren in dem Unternehmen unangemeldet beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft errechnete einen Schadensbetrag von mehr als 150 000 Euro.

Ein zweiter Firmenverantwortlicher hat seinen Prozess bereits hinter sich: Nach einem umfassenden Geständnis wurde er vom Landgericht zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt und steht in dem Prozess gegen seinen Kompagnon nun als Zeuge zur Verfügung. Am ersten Verhandlungstag machte der Angeklagte noch keine Angaben zur Person und den Vorwürfen. Er will sich jedoch am kommenden Prozesstag äußern - es wird mit einem Geständnis gerechnet. Die Wirtschaftsstrafkammer hat vorerst drei Fortsetzungstermine anberaumt.

dpa

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