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Schwangere Frau umgebracht - Anklage gegen Ehemann

Kriminalität Schwangere Frau umgebracht - Anklage gegen Ehemann

Weil er seine schwangere Frau erwürgt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Wiesbaden Anklage wegen Totschlags gegen einen 41-Jährigen erhoben. Dem Mann werde zudem ein Schwangerschaftsabbruch vorgeworfen, da das Opfer im siebten Monat schwanger war, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Dienstag und bestätigte einen Bericht des "Wiesbadener Kuriers".

Wiesbaden. Das Ehepaar hatte sich getrennt, lebte aber noch in einer gemeinsamen Wohnung in der Landeshauptstadt. Die Scheidung sowie ein Verfahren um das Sorgerecht der beiden gemeinsamen Kinder lief nach Angaben des Sprechers. Schwanger soll die 38-Jährige aber von einem anderen Mann gewesen sein.

An einem Abend im Juni sei es zu einem Streit gekommen, bei dem der 41-Jährige seinem Opfer erst mit einem Hammerstiel auf den Kopf geschlagen und es dann erwürgt haben soll. Die Leiche der Frau wurde auf Hinweis des Mannes in einer Deponie gefunden. Er habe die Tat bei seiner Vernehmung eingeräumt, sagte der Sprecher. Sie sei aber nicht geplant gewesen.

dpa

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