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Schwache Wintersportsaison in Hessen

Freizeit Schwache Wintersportsaison in Hessen

Die Wintersportsaison in Hessen ist angesichts des milden Wetters durchwachsen bis schlecht ausgefallen. Auf der Wasserkuppe in der Rhön gab es in diesem Winter nur 45 Lifttage.

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Hessens Wintersportsaison ist durchwachsen bis schlecht ausgefallen.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Willingen/Gersfeld. Das bedeutete ein deutliches Minus im Vergleich zur Vorsaison auf Hessens höchstem Berg, als 71 Lifttage gezählt worden waren. Die Saison sei "mangelhaft" verlaufen, bilanzierte Roland Frormann vom Rhön Info Zentrum in Gersfeld.

Als "befriedigend" bezeichnete dagegen Jörg Wilke, Sprecher der Skiliftbetreiber in Willingen, die Saison rund um den Ettelsberg in Nordhessen. In Willingen laufen die Lifte aber auch über die Osterfeiertage. Damit kommt der Ort auf mindestens 70 Lifttage, in der Vorsaison waren es insgesamt 80.

Langfristig gibt es keine gute Aussichten für die Skigebiete in deutschen Mittelgebirgen, wie Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst sagte. "Wenn die Prognosen zur Klimaerwärmung eintreffen, steigen die Temperaturen, die Frostperioden gehen zurück und die Schneefallgrenze steigt. Die Wintersportbedingungen werden sich dadurch auch in Hessen verschlechtern."

Die Wintersport-Orte stehen deshalb unter dem zunehmenden Druck, Freizeit-Alternativen anzubieten, wenn sie ihre Gäste nicht verlieren wollen. In Willingen soll deshalb das Thema Mountainbike forciert werden. "Ein stetig wachsendes Segment", sagte Wilke.

dpa

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