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Schüsse auf dem Bürgersteig: Angeklagter bestreitet Tötungsabsicht

Prozesse Schüsse auf dem Bürgersteig: Angeklagter bestreitet Tötungsabsicht

Nach einem Streit soll er im Frankfurter Bahnhofsviertel auf seinen Kontrahenten geschossen haben: Wegen versuchten Mordes muss sich seit Freitag ein 45-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Frankfurt/Main. Laut Anklage schoss er im April vor einer Gaststätte seinem Opfer zweimal in Unterleib und Beine. Zuvor sollen die beiden Männer in dem Lokal in Streit geraten sein. Nachdem die Auseinandersetzung bereits beendet schien, fielen auf dem Bürgersteig die Schüsse.

Zum Auftakt des Prozesses räumte der Angeklagten den Tatablauf zwar im Wesentlichen ein. Er habe aber keinesfalls den anderen töten wollen. Offenbar spielten bei der Tat Drogen- und Alkoholkonsum eine erhebliche Rolle. Einer der Tatzeugen berief sich auf einen "Filmriss" und habe daher nichts bemerkt. Das Gericht hat noch fünf weitere Verhandlungstage anberaumt.

dpa

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