Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Schülerin geht es nach Angriff besser - Mutmaßlicher Täter in Kli

Kriminalität Schülerin geht es nach Angriff besser - Mutmaßlicher Täter in Kli

Aufatmen nach einer Messerattacke auf ein junges Mädchen: Die 15-Jährige ist außer Lebensgefahr. Der Tatverdächtige ist möglicherweise nicht voll schuldfähig.

Voriger Artikel
Mann will mit Falschgeld bezahlen - Festnahme auf der Flucht
Nächster Artikel
Haftstrafe: 12,4 Millionen Euro Schaden durch Steuerbetrug

Auf dem Schulweg wurde einem Mädchen zweimal in den Rücken gestochen.

Quelle: N. Armer/Archiv

Wetzlar. Nach einem lebensgefährlichen Messerangriff auf eine Schülerin in Mittelhessen muss der mutmaßliche Täter in die Jugendpsychiatrie. Ein Haftrichter habe am Dienstag die Unterbringung in eine Klinik angeordnet, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Jugendliche im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit gehandelt habe.

Der 17-Jährige soll am Vortag in Wetzlar seine Ex-Freundin attackiert und ihr mit einem Messer zweimal in den Rücken gestochen haben. Die Schülerin kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik, ist mittlerweile aber auf dem Weg der Besserung. "Lebensgefahr besteht nicht mehr und sie ist bei Bewusstsein. Nach Auskunft der Ärzte geht es ihr den Umständen entsprechend gut", berichteten die Ermittler.

Der 17-Jährige war bereits kurz nach der Tat festgenommen worden und hatte die Attacke eingeräumt. Ein Sachverständiger habe dann eine verminderte Schuldfähigkeit nicht ausschließen können. Hintergrund sei eine "Kombination psychischer Faktoren", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, nannte aber wegen des jugendlichen Alters des Jungen keine weiteren Details.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr