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Schrottimmobilien: Anklage und Verteidigung für Bewährung

Kriminalität Schrottimmobilien: Anklage und Verteidigung für Bewährung

Im Darmstädter Prozess um Betrug mit wertlosen Schrottimmobilien halten Staatsanwaltschaft und Verteidigung eine Bewährungsstrafe für ausreichend. Die Anklage plädierte am Freitag vor dem Landgericht auf zwei Jahre, ein Anwalt auf ein Jahr und neun Monate.

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Ein Schild weist auf den Eingang des Gerichtsgebäudes.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Darmstadt. Einem 39-jährigen Deutschen wird zur Last gelegt, als Teil einer großen Bande mit ursprünglich insgesamt 14 Beteiligten Banken geprellt und eine Provision dafür bekommen zu haben.

Das Verfahren gegen ihn wurde verschlankt, übrig blieben drei Fälle in Mainz. Die Anklage bezifferte den Schaden auf fast 800 000 Euro, das Geld für den Angeklagten soll ein kleinerer fünfstelliger Betrag gewesen sein. Der 39-Jährige sei kein führendes Mitglied der Bande gewesen.

Das Verfahren gegen den Angeklagten ist noch übrig geblieben aus einem Mammut-Prozess um Millionen-Betrügereien mit Schrottimmobilien im Rhein-Main-Gebiet. Der Prozess hatte 2010 begonnen und für Aufsehen gesorgt. Es gab zum Teil hohe Haftstrafen. Das Verfahren gegen den 39-Jährigen war aus gesundheitlichen Gründen vorläufig eingestellt worden.

dpa

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