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Schauspieler Markus Majowski kritisiert Fernsehsender

Leute Schauspieler Markus Majowski kritisiert Fernsehsender

Schauspieler Markus Majowski (früher "Die Dreisten Drei", Sat.1) beklagt die Sparpolitik von Fernsehsendern, unter der Schauspielprofis zu leiden hätten. "Es ist leider so, dass billige Leute lieber genommen werden.

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Markus Majowski kritisiert die Politik der Fernsehsender.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Bad Hersfeld. Die Sender gehen des Geldes wegen dazu über, sogar zur Hauptsendezeit Sprechrollen an Laien zu vergeben. Das wirkt sich negativ auf die Qualität von Film und Fernsehen aus. Für mich ist das skandalös", kritisierte Majowski. "Laien spielen und sprechen schlecht und wirken so unbeholfen, dass man fast schon Mitleid mit ihnen haben könnte. Aber sie lassen sich halt für ein Minimum an Gage einkaufen."

Majowski blickt angesichts der Billig-Mentalität sorgenvoll in die Zukunft: "Mich als Schauspieler macht es immer wieder nervös, dass man nicht weiß, wie man im nächsten Jahr sein Geld verdient. Wer keinen künstlerischen Beruf hat, kann es sich kaum vorstellen: Man muss alle drei, vier Monate nach einem neuen Job Ausschau halten. Ich habe große Angst, dass das irgendwann nicht mehr funktioniert." Um das Risiko zu begrenzen, hat sich Majowski weitere Standbeine aufgebaut: "Ich schreibe, produziere und habe mein Soloprogramm."

Derzeit ist Majowski bei den Bad Hersfelder Festspielen in der Komödie "Der Kredit" zu sehen. Das von Martin Woelffer inszenierte Stück ist bis zum 28. August auf der Spielwiese neben der Stiftsruine zu sehen.

dpa

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