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Samenernte: Grundstein für nächste Baumgeneration

Umwelt Samenernte: Grundstein für nächste Baumgeneration

Ob Kastanien, Bucheckern oder Tannenzapfen - in diesem Jahr tragen die Waldbäume reichlich Früchte. Förster sprechen von einem so genannten Mastjahr, wenn die Bäume ihre Energie in die Fruchtbildung stecken und das Holzwachstum langsamer verläuft.

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Bucheckern werden vom Asphalt eines Waldweges aufgesammelt.

Quelle: Tobias Kleinschmidt/Archiv

Kassel. Während derzeit Millionen Bucheckern zu Boden prasseln, gehen die hessischen Förster in ausgewählten Waldbeständen auf Samenernte. Es gehe auch darum, einen Grundstein für die nächste Waldgeneration zu legen, heißt es bei der Betriebsleitung von HessenForst.

Die besten Waldbestände seien als Saatgutbestände registriert worden, begründete Lothar Volk, Saatgutexperte von HessenForst, in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. So würden derzeit Netze unter den besonders gut an die jeweiligen Standorte angepassten Buchen ausgelegt, um Bucheckern aufzufangen. Auf der Fläche eines Fußballfeldes könnten bis zu einer Million Samen zusammen kommen.

Die Förster sammeln allerdings nur einen geringen Teil dieser Samen ein. Der Rest keimt in der Natur oder dient Wildtieren als energiespendende Stärkung. Während ein Buchfink bereits nach 14 Bucheckern pro Tag pappsatt ist, knabbert ein Eichhörnchen im Herbst täglich bis zu 200 Bucheckern und versteckt etwa ebenso viele als Wintervorrat, wie die Experten erläuterten.

dpa

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