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SPD fordert unabhängige Aufarbeitung des Falls Woolrec

Unternehmen SPD fordert unabhängige Aufarbeitung des Falls Woolrec

Auch zwei Jahre nach Schließung der umstrittenen Mineralfaserfirma Woolrec im mittelhessischen Braunfels sorgt der Fall weiter für Unruhe. Die SPD-Landtagsfraktion forderte am Montag in einer Reaktion auf einen Beitrag des hr-Fernsehens, Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) müsse die Aufklärung zur Chefsache machen.

Braunfels/Gießen. Nach dem TV-Bericht steht in einer Halle unter anderem noch eine ungesäuberte Maschine. Die Firma war nach langem Streit um mögliche Schadstoffe im Herbst 2012 stillgelegt worden, das Gelände wurde Ende 2013 geräumt. Die Vorgänge um den Betrieb sollten von unabhängiger Seite aufgearbeitet werden, verlangte die SPD.

Bei der Maschine handele es sich um eine Presse für Folien, die nicht Teil der Produktionsanlage gewesen sei, teilte das zuständige Regierungspräsidium Gießen mit. Die Behörde wies Täuschungsvorwürfe zurück. Die Presse sei bei der Abnahme verpackt gewesen. Mitarbeitern des RP sei versichert worden, dass die Maschine abgeholt würde. Woolrec hatte Abfälle gefährlicher, künstlicher Mineralfasern verarbeitet. Anwohner befürchten Schadstoffbelastungen.

dpa

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