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S-Bahnhof Niederrad wegen Bombendrohung gesperrt

Bahn S-Bahnhof Niederrad wegen Bombendrohung gesperrt

Der Frankfurter S-Bahnhof Niederrad ist am Donnerstag wegen einer Bombendrohung rund 40 Minuten gesperrt worden. 31 S-Bahnen hatten anschließend Verspätung, 6 Züge mussten umgeleitet und 2 Verbindungen ganz gestrichen werden, wie der Sprecher der Bundespolizei, Ralf Ströher, berichtete.

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Ein Polizeibeamter im Dienst.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Ein 31 Jahre alter Mann aus Heidelberg hatte gegen 12.15 Uhr im Reisezentrum des Frankfurter Hauptbahnhofs laut geschrien und behauptet, er habe eine Bombe dabei, mit der er zum Flughafen müsse. Die Mitarbeiter der Bahn verständigten die Bundespolizei; der offenbar verwirrte Mann rannte zugleich in Richtung S-Bahnhof und stieg in einen Zug zum Flughafen.

Da er in der S-Bahn "weiterhin lautstark mit einer Bombe im Rucksack drohte wurden zwei Beamte der Bundespolizei auf ihn aufmerksam, die sich auf dem Weg zum Dienst am Flughafen befanden", berichtete Ströher. Sie konnten den 31-Jährigen im Bahnhof Niederrad festnehmen. Dabei warf der Mann seinen Rucksack in das Gleis.

Der Bahnhof wurde daher gegen 12.30 Uhr vorsichtshalber komplett gesperrt und ein Sprengstoffhund zu dem Rucksack gelassen. Weil dieser nicht anschlug, öffneten die Beamten das Gepäckstück. Es enthielt ausschließlich Kleidung und persönliche Gegenstände.

dpa

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