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Rotes Kreuz legt Satzungsstreit bei: Statut verabschiedet

Hilfsorganisationen Rotes Kreuz legt Satzungsstreit bei: Statut verabschiedet

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Hessen hat einen jahrelangen Streit über die Satzung beigelegt. Die Landesversammlung billigte den neuen Entwurf für das Statut am Samstag im mittelhessischen Alsfeld einstimmig, wie ein DRK-Sprecher mitteilte.

Alsfeld. Es war der vierte Anlauf seit 2011.

Das DRK in Hessen hatte seine Satzung wie die anderen Landesverbände auf einen bundesweit einheitlichen Stand bringen sollen. Vorbild war eine neue Satzung des Bundesverbandes, die bereits von fast allen Landesverbänden übernommen worden war. Darin sind zum Beispiel die Kernaufgaben festgeschrieben, etwa die Organisation des Rettungsdienstes. Einige der 39 hessischen Kreisverbände wollten sich aber aus Berlin nicht vorschreiben lassen, was sie zu tun haben. Sie hatten Landeschefin Hannelore Rönsch damit im vergangenen November zum Rücktritt getrieben. Der neue Satzungsentwurf trägt den Kreisverbänden nun Rechnung und entspricht dem bundesweiten Modell. Mit einer Zustimmung war deshalb gerechnet worden.

Die frühere CDU-Bundesfamilienministerin Rönsch soll am Sonntag offiziell vom DRK verabschiedet werden. Der Landesverband wird seit November von Norbert Södler geführt. Beim Roten Kreuz in Hessen engagieren sich 14 000 erwachsene und 4700 jugendliche Helfer.

dpa

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