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"Rock am Ring" kehrt an den Nürburgring zurück

Musik "Rock am Ring" kehrt an den Nürburgring zurück

Das Festival "Rock am Ring" zieht an seinen früheren Austragungsort zurück. Mit dieser Nachricht sechs Monate vor der nächsten Auflage sorgen die Veranstalter für eine Überraschung.

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Rockfans drängen sich vor der Hauptbühne des Festivals.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Frankfurt/Mendig. Nach zweijähriger Abstinenz kehrt das Musikfestival "Rock am Ring" an den Nürburgring zurück. Diese Entscheidung sei unausweichlich, teilten die Veranstalter, die Marek Lieberberg Konzertagentur sowie Live Nation, am Montag in Frankfurt mit. Das Event müsse langfristig zukunftsfähig gestaltet werden. Der Flugplatz Mendig als Standort in den Jahren 2015 und 2016 sei nicht mehr haltbar. Dort stellten "ständig erweiterten Auflagen der Naturschutzbehörden im Hinblick auf Umwelt-, Arten- und Gewässerschutz" die Wirtschaftlichkeit in Frage.

Das traditionsreiche Festival, zu dem Jahr für Jahr Zehntausende Fans pilgern und bei dem schon Größen wie Joe Cocker, David Bowie, Udo Lindenberg, Bryan Adams, Bob Dylan, Elton John, Bon Jovi, Guns N’Roses, Rammstein und die Toten Hosen auftraten, kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Es wird vom 2. bis 4. Juni 2017 wieder dort über die Bühne gehen, wo es einst groß wurde und Musikgeschichte schrieb. In einem Newsletter des Nürburgrings hieß es am Montag: "Willkommen Zuhause".

Zur zwischenzeitlichen Trennung war es gekommen, weil sich die damals neuen Besitzer der Asphaltschleife in der Eifel nicht mit Lieberberg auf eine Zusammenarbeit einigen konnten. Es folgte der Umzug des Festivals in das nur rund 30 Kilometer entfernte Mendig.

Am Nürburgring könne man sich auf die Kernaufgabe konzentrieren, begründeten die Veranstalter am Montag den Umzug an den früheren Standort. Der Ring-Betreiber habe sich glaubwürdig und zu beiderseits annehmbaren Bedingungen um eine Rückkehr bemüht. Die bisher schon für Mendig verkauften rund 40 000 Karten behalten ihre Gültigkeit.

dpa

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