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Robert-Koch-Institut: 280 HIV-Neuinfektionen in Hessen

Wissenschaft Robert-Koch-Institut: 280 HIV-Neuinfektionen in Hessen

In Hessen haben sich im vergangenen Jahr 280 Menschen neu mit dem Aids-Erreger HIV infiziert, 55 Menschen sind im Bundesland an der Immunschwäche gestorben. Das geht aus einer Mitteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.

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Das RKI informiert über aktuelle Zahlen zum Aids-Erreger HIV.

Quelle: Angelika Warmuth/Archiv

Berlin/Frankfurt. Trotz Aufklärungskampagnen und Medikamenten gehe die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland nicht zurück. Deutschlandweit hatten sich der Schätzung zufolge 3200 Menschen infiziert. Damit ist die Zahl laut RKI seit 2006 nahezu unverändert. Die Zahlen seien wegen einer "Anpassung der Methodik" nicht genau vergleichbar.

Der Anteil der Infizierten, die Medikamente einnehmen und dadurch in der Regel kaum noch infektiös sind, sei in den vergangenen Jahren gestiegen. "Dieser positive Effekt und die bisherigen Präventionsanstrengungen haben aber bislang nicht ausgereicht" sagte RKI-Präsident Lothar Wieler.

Die RKI-Schätzung beruht auf Modellrechnungen, denn HIV wird oft erst Jahre nach der Infektion festgestellt. Das Institut geht davon aus, dass bundesweit im vergangenen Jahr 480 Infizierte gestorben sind.

dpa

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