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Robert-Gernhardt-Preis: Gila Lustiger und Annika Scheffel

Literatur Robert-Gernhardt-Preis: Gila Lustiger und Annika Scheffel

Wiesbaden (dpa/lhe) Der Robert-Gernhardt-Preis geht in diesem Jahr an die Autorinnen Gila Lustiger und Annika Scheffel. Sie teilen sich das Preisgeld in Höhe von 24 000 Euro, wie das Kunstministerium in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

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Die Schriftstellerin Gila Lustiger.

Quelle: Jörg Carstensen/Archiv

Lustiger erhält die Auszeichnung für ihren noch im Entstehen begriffenen Roman "Die Entronnenen". Es geht darin um die Geschichte des Übergangslagers Zeilsheim und der jüdischen Gemeinde in Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg. Lustiger, die aus Frankfurt stammt und in Paris lebt, ist Autorin mehrerer Romane. Zuletzt erschien "Die Schuld der anderen". Ihr 2012 gestorbener Vater Arno Lustiger war Historiker in Frankfurt.

Die Berliner Nachwuchsautorin Annika Scheffel erhält den Preis für ihr Romanprojekt "Hier ist es schön". Ausgangspunkt ist das reale Projekt Mars One, bei dem freiwillige Teilnehmer ohne Wiederkehr auf den Mars geschickt werden sollen, um dort eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Der Preis ist nach dem Frankfurter Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt (1937-2006) benannt. Er wird seit 2009 von der landeseigenen Wirtschafts- und Infrastrukturbank verliehen und soll Autoren helfen, Projekte zu verwirklichen. Die Preisverleihung findet am 16. September in Frankfurt statt.

dpa

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