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Rhein-Main-Gebiet wird in Kunstaktion evakuiert

Kunst Rhein-Main-Gebiet wird in Kunstaktion evakuiert

Ein japanischer Künstler arbeitet derzeit in Frankfurt an der künstlerischen Evakuierung des Rhein-Main-Gebiets. Vom 12. September bis 5. Oktober können Teilnehmer die alternativen Fluchtwege aus dem öffentlichen Nahverkehrsnetz ausprobieren, wie die Organisatoren am Freitag ankündigten.

Frankfurt/Main. Wer teilnehmen möchte, braucht keine Eintrittskarte, sondern nur ein gültiges RMV-Ticket.

"Steigt man am Mainzer Hauptbahnhof in die S-Bahnlinie 8 und fährt mit ihr bis nach Hanau, so entspricht das ziemlich genau einer Durchquerung des Großraums Tokio mit seinen 35 Millionen Einwohnern", hat der japanische Konzeptkünstler Akira Takayama ausgerechnet. Einen Ballungsraum dieser Größenordnung im Katastrophenfall zu evakuieren, gilt als nahezu unmöglich.

Am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm sucht ein internationales Künstlerteam um Takayama derzeit nach "individuellen Rettungsalternativen, neuen Schutzräume und unbekannten Fluchtwegen". 30 S- und Straßenbahnstationen entlang der Linien S1, S8, S9 zwischen Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Offenbach und Hanau sollen im Herbst zu Ausgangspunkten werden "für Kunstaktionen, Inszenierungen und künstlerische Ready-Mades, Transformationen und Interventionen, geheimen Versammlungen und Spurensuchen".

dpa

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