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Rentner fehlten 170 000 Euro: Gärtner freigesprochen

Prozesse Rentner fehlten 170 000 Euro: Gärtner freigesprochen

Ein Gärtner könnte einen Rentner um 170 000 Euro betrogen haben. Das Landgericht Frankfurt sprach den 48-Jährigen jedoch am Donnerstag aus Mangel an Beweisen frei.

Frankfurt/Main. Haupt-Hindernis für die vollständige Klärung des Falles war laut Urteil der Tod des 83-jährigen Opfers während des Verfahrens.

So konnte nicht mehr nachgewiesen werden, wo die 126 Einzelabhebungen vom Konto des Opfers zwischen 2007 und 2010 geblieben waren. Laut Anklage hatte sie der Angeklagte als "Darlehen" erhalten, was er zurückzahlen sollte. Nach Angaben von Familienangehörigen ergriff der Gärtner jedoch bei einer zufälligen Begegnung die Flucht. Vor Gericht äußerte er sich überhaupt nicht. Bei der Polizei sprach er von einer "Spiel- und Alkoholabhängigkeit". Das alles reichte aber weder der Staatsanwaltschaft noch dem Gericht für eine Verurteilung aus.

dpa

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