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Relikte des Kalten Krieges: Noch rund 190 Sprengschächte und Sperren

Geschichte Relikte des Kalten Krieges: Noch rund 190 Sprengschächte und Sperren

Auch Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges gibt es in Hessen noch mehr als 190 strategische Sperrvorrichtungen. Mit gewaltigen Sprengladungen versehen wären sie im Konfliktfall auf Straßen oder an Brücken ausgelöst worden, um anrückende feindliche Kräfte aufzuhalten.

Kassel/Fulda. Sogenannte Wallmeister, Spezialisten der Bundeswehr, begutachten die verbliebenen Anlagen und begleiten deren Rückbau. Im vergangenen Jahr seien 50 zurückgebaut worden, in diesem bislang 2, berichtete die Bundeswehr. Wenn eine Straße saniert wird, füllt die Baufirma die Hohlräume mit Sand oder Beton. In der militärischen Planung spielen sie keine Rolle mehr.

dpa

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