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Rekord bei Hotelbetten: wenig Angebote für junge Leute

Tourismus Rekord bei Hotelbetten: wenig Angebote für junge Leute

Die Zahl der Hotel-Betten in der boomenden Tourismusstadt Frankfurt hat einen Rekord erreicht - und steigt weiter. Das Angebot sei mit 265 Hotels und 45 333 Betten so groß wie noch nie, sagte Tourismuschef Thomas Feda am Dienstag in Frankfurt.

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Die Zahl der Hotel-Betten in Frankfurt hat einen Rekord erreicht.

Quelle: Swen Pförtner/Archiv

Frankfurt/Main. Acht neue Hotels seien 2016 geplant. In den kommenden zwei bis drei Jahren kämen insgesamt bis zu 4000 Betten hinzu. "Das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft, denn die Übernachtungsnachfrage wächst stärker als das zunehmende Bettenangebot der Hotelbetriebe."

Bis 2020 will Hessens Metropole jährlich rund zehn Millionen (2015: 8,7 Millionen) erreichen, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte. Frankfurt sei in Deutschland nach Berlin, München und Hamburg attraktivstes Städtetourismusziel. Im europäischen Vergleich konkurriere die Hessen-Metropole mit Stockholm, Mailand, Budapest, Kopenhagen und Lissabon.

Allerdings seien rund 75 Prozent der Betten in Häusern mit vier und fünf Sternen. Einen Mangel gebe es an Hostel-Angeboten für junge Leute. "Einige, die hier am Bahnhof mit dem Rucksack stranden, gehen zwei, drei Stunden durch die Stadt und fahren dann nach Berlin weiter", beschrieb Feda die Folge. Familien mit mehreren Kindern fänden ebenfalls nicht immer, was sie suchten.

dpa

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