Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Regisseur Huber: Titanic passt perfekt in Kirchenruine

Theater Regisseur Huber: Titanic passt perfekt in Kirchenruine

Das Musical "Titanic" soll eine der Hauptattraktionen im Programm der Bad Hersfelder Festspiele 2017 werden. Der Mythos um den 1912 gesunkenen Ozean-Riesen ist nach Ansicht von Regisseur Stefan Huber prädestiniert für die Freiluft-Spielstätte in der imposanten Kirchenruine.

Voriger Artikel
Mehr Stammzellspender in Hessen registriert
Nächster Artikel
Auto brennt auf Autobahn 7 aus

Ein blauer Winterhimmel spannt sich über der Stiftsruine von Bad Hersfeld.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Bad Hersfeld. "Das Musical Titanic ist in vielen Belangen monumental und raumgreifend und passt somit perfekt in die Stiftsruine, die ja ihrerseits ein Monument ist: das Schiff im Kirchen-Schiff sozusagen", sagte Huber. Der renommierte Regisseur verspricht für die Aufführungen am 14. Juli (Premiere) ein "großes Musiktheater" und "mitreißende Solonummern".

Huber erklärt, was den Reiz seiner Inszenierung ausmachen soll: "Anders als der Film ist das Musical kein Vehikel für große Stars oder gigantische Visual Effects. Vielmehr versucht es, die unterschiedlichsten menschlichen Schicksale ins Zentrum zu rücken, Hoffnungen, Nöte und Ängste der Passagiere und der Besatzung zu fokussieren und somit eine auf mehreren Ebenen erlebbare Metapher für unsere Gesellschaft zu schaffen." Uraufgeführt wurde das Musical "Titanic" 1997 am New Yorker Broadway - 85 Jahre nach dem Untergang des Schiffs. Auch in Deutschland war das Stück schon zu sehen.

Huber zählt zu den bekanntesten Musical-Regisseuren im deutschsprachigen Raum. Er inszenierte in Bad Hersfeld bereits "Anatevka". Beim Titanic-Projekt wird er unter anderem von Choreographin Melissa King und dem musikalischen Leiter Christoph Wohlleben mit dessen Orchester unterstützt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr