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Regierungspräsidium begnadigt Zoo-Pelikane: Keine Keulung

Tiere Regierungspräsidium begnadigt Zoo-Pelikane: Keine Keulung

Gnadenerlass für die Vögel im Opel-Zoo: Nach dem Tod eines Pelikans, der an Vogelgrippe gestorben war, dürfen die übrigen Zoo-Vögel weiter leben. Das teilte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt am Dienstag mit.

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Ein Pelikan schwimmt auf einem Gewässer

Quelle: Bernd Wüstneck

Darmstadt/Kronberg. Üblicherweise müssen nach einer Erkrankung durch den hochansteckenden H5N8-Virus alle Tiere eines betroffenen Tierbestands unverzüglich getötet werden. In Zoos und ähnlichen Einrichtungen kann das zuständige Regierungspräsidium aber von einer Keulung absehen, wenn eine Weiterverbreitung der Tierseuche nicht zu befürchten ist.

Nach dem Tod des Rosapelikans waren zunächst alle Pelikane des Zoos in Quarantäne gehalten und der Zoo mehrere Tage lang für Besucher geschlossen worden. In dieser Zeit wurde untersucht, ob sich das Virus auch unter den übrigen Vögeln des Zoos ausgebreitet hatte. Nachdem am Freitagnachmittag Entwarnung gegeben werden konnte, ist der Zoo seit Samstag wieder für Besucher geöffnet. Allerdings ist der Zugang zu den Vögeln bis auf weiteres nicht möglich. Pelikane, Pinguine und anderes Federvieh haben erst dann wieder Besucherkontakt, wenn in repräsentativen Stichproben Mitte Dezember und Anfang Januar feststeht, dass das H5N8-Virus tatsächlich nicht weiterverbreitet wurde.

dpa

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