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Regen vermiest Bienen die Saison

Agrar Regen vermiest Bienen die Saison

Das Regenwetter in den vergangenen Wochen hat den Bienen nicht gut getan. "Die Blütezeit ging fast ungenutzt für die Bienen vorbei", sagte der Vorsitzende des Landesverbandes hessischer Imker, Manfred Ritz, zum Abschluss der Saison.

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Eine Biene fliegt zu den Pollen eines Weidenkätzchens.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Kirchhain. Denn wenn es regne, blieben die Insekten in ihren Stöcken. Das hat auch Auswirkungen auf die Honigernte: Es werden wohl nur etwa 20 Kilo Honig pro Bienenvolk zusammenkommen, nach bis zu 40 Kilo im Vorjahr. Dennoch erwartete der Verbandschef höchstens eine moderate Preissteigerung.

Die Imker müssen bereits jetzt für den Winter vorsorgen und ihren Bienen Zuckersirup geben, damit sie Vorräte anlegen können. Nach Angaben der Expertin Marina Meixner vom Bieneninstitut in Kirchhain ist das auch deshalb nötig, damit das noch laufende Brutgeschäft der Tiere nicht unterbrochen wird. Auch Meixner erwartete eine insgesamt unterdurchschnittliche Honigernte. In Hessen gibt es 55 000 Bienenvölker und etwa 9500 Imker.

dpa

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