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Regen und Insektizide machen Wespen zu schaffen

Umwelt Regen und Insektizide machen Wespen zu schaffen

Der viele Regen im Frühjahr hat die Zahl der Wespen in Hessen deutlich sinken lassen. Die Tiere litten auch unter dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, insbesondere von Nervengiften, sagte Hans-Joachim Flügel vom Naturschutzbund (Nabu) Hessen der Deutschen Presse-Agentur.

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Regen und Insektizide machen Wespen zu schaffen.

Quelle: Ingo Wagner/Archiv

Wetzlar. Der Rückgang könne in diesem Jahr nicht mehr aufgehalten werden, denn viele der neuen Königinnen gingen schon bald in den Winterschlaf.

Flügel betonte, dass das Wespensterben kein neues Phänomen sei. "In den letzten zehn 10 bis 15 Jahren gab es einen deutlichen Rückgang." Im vergangenen Winter sei es jedoch besonders mild und feucht gewesen, weshalb weniger Königinnen überlebten. Jede muss im Frühjahr ihr Volk komplett neu aufbauen, doch der anhaltende Regen ließ ihm zufolge viele Nester verschimmeln. Auch in den kommenden Jahren könnte es deshalb weniger Wespen geben - sofern der nächste Frühling nicht doch warm und trocken wird.

dpa

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