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Rechnungshof prüft Müllgebühren: Frankfurter Müll zu teuer?

Kommunen Rechnungshof prüft Müllgebühren: Frankfurter Müll zu teuer?

Der hessische Landesrechnungshof hat die Müllgebühren in fünf hessischen Großstädten unter die Lupe genommen. Einen Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach der Rechnungshof die Gebühren in Frankfurt als um 25 Prozent überhöht beurteilt, wollte ein Sprecher am Montag jedoch nicht bestätigen.

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Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma entleeren Mülltonnen.

Quelle: P. Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Im Mai seien die Schlussberichte an die Städte übergeben worden, im Oktober werde der Rechnungshof die Resultate veröffentlichen.

239,50 Euro je Tonne zahle Frankfurt für die Verbrennung des Mülls an die Rhein-Main Abfall GmbH, bestätigte ein Sprecher der städtischen Entsorgungsgesellschaft FES. Laut "Bild" zahlt die Stadt Bad Vilbel nur die Hälfte.

Städte mit Verbrennungsanlagen stehen sich laut FES-Sprecher schlechter als Städte ohne, denn sie haben die teuren Anlagen zu unterhalten. Wie in vielen anderen Städten komme in Frankfurt außerdem die Nachsorge alter Mülldeponien hinzu.

Der Dachorganisation RMA gehören neben Frankfurt Stadt und Kreis Offenbach, die Kreise Main-Taunus und Hochtaunus sowie die Stadt Maintal an. Im RMA-Gebiet gibt es zwei Müllheizkraftwerke (Frankfurt und Offenbach). Die Gesellschaft ist außerdem zuständig für drei stillgelegte Deponien, für die Stilllegungs- und Nachsorgekosten anfallen.

dpa

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