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Razzia gegen Käufer von Schnüffel-Software für Smartphones

Kriminalität Razzia gegen Käufer von Schnüffel-Software für Smartphones

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ist in einer groß angelegten Razzia gegen Käufer der Überwachungssoftware "DroidJack" für Android-Smartphones vorgegangen.

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Ein Android-Smartphone.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Frankfurt. Polizeibeamte durchsuchten die Wohnungen von 13 Tatverdächtigen in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Den Käufern der Schnüffelsoftware "DroidJack" wird das verbotene Ausspähen von Daten und Computerbetrug vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Die Strafverfolger erklärten, "DroidJack" sei kein legales Werkzeug, mit dem beispielsweise IT-Firmen Sicherheitstests vornehmen könnten. Da Programm diene ausschließlich dazu, kriminelle Handlungen zu begehen. "Mit der Schadsoftware können unter anderem der Datenverkehr überwacht, Telefongespräche und Umgebungsgespräche heimlich abgehört sowie mit der Smartphone-Kamera heimlich Bildaufnahmen gefertigt werden."

Außerdem könnten von dem infizierten Gerät Telefonate initiiert sowie SMS versandt, Daten eingesehen und verändert sowie der Standort des Smartphones lokalisiert werden. Die Schadsoftware sei insbesondere beim sogenannten "Phishing" im Online-Banking von erheblicher Bedeutung, dam man mit ihr die mobilen TAN-Nummern der Banken abfischen könne.

dpa

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