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Qualitätsmängel bringen Verkehrsverbünden Millionen

Verkehr Qualitätsmängel bringen Verkehrsverbünden Millionen

Für Qualitätsmängel stellen die Verkehrsverbünde in Hessen ihren Vertragsunternehmen Strafzahlungen in Rechnung. Wird die vertraglich vereinbarte Leistung mit Blick auf Pünktlichkeit, Ausstattung und Service nicht voll erbracht, sind im Ballungsraum rund um Frankfurt "Malus"-Beträge, in Nordhessen "Pönale" fällig.

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Ein Kontrolleur befragt einen Fahrgast.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Wie hoch genau die Zahlungen sind, ist nicht bekannt.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der mit Verkehrsunternehmen "Bonus-Malus-Verträge" abschließt, beziffert allein die Zahlungen der Deutschen Bahn wegen Unpünktlichkeit auf mehrere Millionen Euro im Jahr. Zur Überprüfung von Sauberkeit, Sicherheit und Zufriedenheit der Fahrgäste sind "Qualitätserheber" für den RMV unterwegs. Bonuszahlungen für besonders gute Qualität gab es 2015 auch - nach Angaben von RMV-Sprecher Sven Hirschler im unteren sechsstelligen Bereich.

Der nordhessische Verkehrsverbund (NVV) in Kassel schickt verdeckte Prüfer los, um 130 Buslinien zu untersuchen. Im Schienenverkehr werde lediglich Beschwerden nachgegangen. Alle zwei Jahre gebe es eine Befragung der Fahrgäste für ein "Kundenbarometer".

dpa

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