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Prozessbeginn: Busfahrer bestreitet Belästigung weiblicher Fahrgäste

Prozesse Prozessbeginn: Busfahrer bestreitet Belästigung weiblicher Fahrgäste

Ein wegen Freiheitsberaubung und Nötigung angeklagter Busfahrer hat vor Gericht bestritten, weibliche Fahrgäste sexuell belästigt zu haben. Laut Anklage hatte der 37-Jährige aus Eppertshausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) jeweils die Türen seines Busses geschlossen und seine vier mutmaßlichen Opfer nicht gehen lassen.

Darmstadt. Der Mann habe die jungen Frauen unsittlich berührt und versucht, sie zu küssen, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Eine junge Frau habe er auch zu entkleiden versucht.

"Die Türen waren offen", beteuerte der Mann dagegen zu Beginn des Prozesses am Dienstag vor dem Landgericht Darmstadt. Die Taten sollen sich zwischen Januar 2010 und April 2012 unter anderem in Groß-Umstadt ereignet haben.

Im Juni war der Prozessauftakt kurzfristig abgesagt worden, weil ein Richter erkrankt war. Auch der neue Prozessauftakt am Dienstag war holprig: Die Verteidigerin des Busfahrers verschlief, der Prozess konnte erst mit 90 Minuten Verspätung beginnen.

dpa

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