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Prozessauftakt nach Treppensturz mit lebensgefährlichen Folgen

Prozesse Prozessauftakt nach Treppensturz mit lebensgefährlichen Folgen

Weil er nach einem Streit einen Treppensturz mit lebensgefährlichen Verletzungen verursacht haben soll, steht seit Freitag ein 53 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt.

Frankfurt/Main. Zwei Bewohner eines Mietshauses in Bad Homburg waren im Juni vergangenen Jahres aus bisher ungeklärten Gründen in Streit geraten. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen stieß der Angeklagte den Kontrahenten die steile Treppe hinunter. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen und lag zwei Monate im künstlichen Koma. Die Staatsanwaltschaft geht aber nicht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Strafkammer verhandelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am ersten Verhandlungstag bestritt der Angeklagte energisch, etwas mit dem Sturz zu tun gehabt zu haben. Der Mitbewohner sei aufgrund des sehr niedrigen Treppengeländers drei Meter in die Tiefe gestürzt. Beide Männer waren stark betrunken, bei dem Angeklagten wurde ein Blutwert von rund drei Promille gemessen. In dem Mehrfamilienhaus herrschten offenbar bereits seit längerer Zeit Spannungen zwischen den Bewohnern. Der Prozess soll nach drei weiteren Verhandlungstagen Anfang Mai abgeschlossen werden.

dpa

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