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Prozess um tödliche Messerattacke: Sieben Jahre Haft gefordert

Prozesse Prozess um tödliche Messerattacke: Sieben Jahre Haft gefordert

Nach einer tödlichen Messerattacke in der Frankfurter Innenstadt soll ein 19 Jahre alter Mann sieben Jahre ins Gefängnis. Das hat die Staatsanwaltschaft heute vor dem Landgericht Frankfurt gefordert.

Frankfurt/Main. Der Angeklagte habe im vergangenen August zumindest mit bedingtem Tötungsvorsatz dem zwei Jahre älteren Opfer das Messer in den Oberbauch gestoßen, sagte Staatsanwalt Andreas Karl. Anzeichen für eine eingeschränkte Schuldfähigkeit sah er nicht.

Die Anwälte der Angehörigen des Getöteten verlangten achteinhalb Jahre Haft, die Verteidiger überließen das Strafmaß der Jugendstrafkammer. Der 21-Jährige hatte einen Streit schlichten wollen, in den der Angeklagte mit einem Bekannten des Opfers geraten war. Die beiden Gruppen von jungen Leuten hatten sich kurz zuvor zufällig getroffen.

In dem seit Mitte Februar laufenden Prozess hatte es wiederholt Ausschreitungen gegeben. An einem Verhandlungstag wurden 28 Männer aus dem Umfeld des Getöteten in Polizeigewahrsam genommen. Das Gericht will am kommenden Mittwoch das Urteil verkünden.

dpa

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