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Prozess um tödliche Auseinandersetzung in Diskothek vor dem Ende

Prozesse Prozess um tödliche Auseinandersetzung in Diskothek vor dem Ende

Nach knapp drei Monaten ist der zweite Prozess um eine tödliche Auseinandersetzung im Frankfurter Technoclub "U60311" auf der Zielgeraden angekommen. Das Landgericht Frankfurt erteilte am Dienstag den rechtlichen Hinweis, wonach die drei zwischen 22 und 38 Jahre alten Angeklagten nicht mehr mit einer Verurteilung wegen Totschlags zu rechnen hätten.

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Prozess kann wohl noch im Juni abgeschlossen werden.

Quelle: Marc Tirl/Archiv

Frankfurt/Main. Stattdessen kämen Körperverletzung mit Todesfolge oder gefährliche Körperverletzung infrage.

Der 31 Jahre alte Gast war im April 2011 von den Angeklagten ohne erkennbaren Anlass mit solcher Wucht getreten und geschlagen worden, dass er seinen Verletzungen erlag. Im ersten Prozess waren die Türsteher zu Haftstrafen bis zu zehneinhalb Jahren wegen gemeinschaftlichen Totschlags verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte dieses Urteil jedoch kassiert.

Der genaue Tathergang habe auch im zweiten Prozess nicht mehr geklärt werden können, hieß es in dem Hinweis des Landgerichts. Deshalb könne auch kein möglicher Tötungsvorsatz mehr hergeleitet werden. Die Strafen werden deshalb voraussichtlich um einiges niedriger ausfallen als im ersten Urteil. Nach Einschätzung des Gerichts kann der Prozess noch im Juni abgeschlossen werden.

dpa

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