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Prozess um falsche Bescheinigungen für Ausländer

Prozesse Prozess um falsche Bescheinigungen für Ausländer

Weil sie gegen Geld falsche Aufenthaltsbescheinigungen für Ausländer ausgestellt haben soll, steht eine 33 Jahre alte frühere Verwaltungsangestellte der Frankfurter Ausländerbehörde vor dem Amtsgericht.

Frankfurt/Main. Die Frau räumte die falschen Bescheinigungen am Montag ein, bestritt jedoch, Geld gefordert und angenommen zu haben. Sie habe lediglich in elf Fällen die Bearbeitungsgebühren nicht wie vorgeschrieben weiter geleitet. Mehr Geld habe dagegen ihr mitangeklagter früherer Lebensgefährte gefordert, aus dessen Bekanntenkreis die Ausländer stammten. Der frühere Lebensgefährte bestritt dies jedoch.

Einer der Zeugen, der von der Frau unberechtigterweise trotz einer Vorstrafe eine Bescheinigung erhalten hatte, sagte, die Frau habe von sich aus 10 000 Euro für ihren Dienst gefordert, von denen er zunächst 1 000 Euro zahlen musste. Er wurde deshalb mit einem Strafbefehl zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt. Der Prozess soll kommende Woche fortgesetzt werden.

dpa

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