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Prozess um brutale Schläge verzögert sich erneut

Prozesse Prozess um brutale Schläge verzögert sich erneut

Weitere Verzögerung im Prozess um brutale Schläge, die Mark H. in den Rollstuhl gebracht haben: Weil die Verteidigung des mutmaßlichen Angreifers mehrere Anträge stellte, hat sich das Landgericht Darmstadt am Montag erneut vertagt.

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Mark H. fährt in seinem Rollstuhl zum Prozessbeginn.

Quelle: Claus Völker/Archiv

Darmstadt. Ursprünglich war ein Urteil in dem Fall bereits Ende Juli vorgesehen.

Die Einwände der Verteidiger richten sich vor allem gegen das Gutachten eines Rechtsmediziners. Der hatte anhand der Verletzungsmuster bei H. die Vorwürfe der Anklage gestützt und die Schilderung des Angeklagten als unwahrscheinlich bezeichnet. Die Schlussfolgerungen des Gutachtens seien "offensichtlich hanebüchen", begründete Verteidiger Armin Golzem nach der Verhandlung den Befangenheitsantrag gegen den Gutachter. Er bekräftige die Darstellung seines Mandanten, der Vorfall sei ein schrecklicher Unfall gewesen.

Laut Anklage soll der Angreifer Kopf und Körper von H. bei einem Fest in Offenbach 2012 mehrmals mit voller Wucht gegen die Wand eines Turmes geschlagen haben. H. sitzt seither im Rollstuhl. Die Staatsanwaltschaft hält das für versuchten Totschlag. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten mehrere Jahre Haft. Weiterverhandelt wird Mitte September.

dpa

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