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Prozess um Tod von Baby dauert länger

Prozesse Prozess um Tod von Baby dauert länger

Der Limburger Prozess um die Tötung eines zehn Monate alten Babys ist kurz vor dem erwarteten Urteil in die Verlängerung gegangen. Die Verteidigung stellte am Montag einen neuen Beweisantrag.

Limburg. Statt am kommenden Mittwoch (16.7.) ein Urteil zu sprechen, vertagte sich das Landgericht bis zum 30. Juli. Der 29 Jahre alte Vater ist angeklagt, das Kind durch Schütteln getötet zu haben.

Bislang beharrt der Mann aus Runkel in Mittelhessen auf einen Unfall: Sein Sohn sei vom Sofa gefallen, er habe das leblose Kind durch leichtes Schütteln wiederzubeleben versucht. Nun soll ein Kinderarzt als Gutachter der Verteidigung belegen, dass der Vater richtig gehandelt habe. Ein anderer Gutachter hatte das Schütteln verurteilt als "größte Kindesmisshandlung, die es gibt".

dpa

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