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Prozess um Tod im Holiday Park: Berufung

Prozesse Prozess um Tod im Holiday Park: Berufung

Der Prozess um den tödlichen Unfall eines Kindes im Haßlocher Holiday Park wird aller Voraussicht nach in einer Berufungsverhandlung noch einmal aufgerollt. Nach der Staatsanwaltschaft haben auch die Mutter des getöteten Mädchens und der verurteilte Ex-Bediener des betroffenen Fahrgeschäfts Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße eingelegt.

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Eingangsbereich des Holiday Parks.

Quelle: Markus Proßwitz/Archiv

Frankenthal. Das sagte der Gerichtssprecher Matthias Frey am Donnerstag auf Anfrage. Das Gericht hatte den 22 Jahre alten Ex-Bediener vergangene Woche wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt. Zwei frühere Vorgesetzte des Mannes hatte es freigesprochen.

Die Berufung der Mutter richte sich wie die der Staatsanwaltschaft gegen die Freisprüche, sagte Frey. Würden die Berufungen nicht zurückgenommen, komme es zum Berufungsverfahren vor dem Landgericht in Frankenthal. Die Beweisaufnahme wird dann wiederholt - einschließlich Zeugen und Gutachtern. Die Elfjährige aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels ("Drehende Fässer") im Holiday Park gestürzt und von den Plattformen tödlich verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für die beiden Vorgesetzten ebenfalls Geldstrafen gefordert, die Anwälte der Eltern, die als Nebenkläger auftraten, hatten Haftstrafen für beide verlangt.

dpa

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