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Prozess um Schüsse in Kassel kommt nur zäh voran

Prozesse Prozess um Schüsse in Kassel kommt nur zäh voran

Der Prozess um Schüsse in der Innenstadt von Kassel mit einem Schwerverletzten geht nur langsam voran. Angeklagt vor dem Amtsgericht Kassel ist ein 26 Jahre alter Mann wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Eingang des Justizzentrums in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Er soll Ende November 2015 einem damals 25 Jahre alten Mann zweimal mit einer Pistole in den Oberschenkel geschossen haben. Das Opfer kam verletzt ins Krankenhaus.

In der Auseinandersetzung ging es der Staatsanwaltschaft zufolge um Drogengeschäfte. Demnach soll das spätere Opfer sich geweigert haben, für den Angeklagte Drogen zu verkaufen.

Am Montag sagte ein Polizist aus. Er erklärte, nachdem bei dem Opfer Kokain gefunden worden sei, sei dem Mann der Handel mit Drogen vorgeworfen worden. Dieser habe aber gesagt, das Kokain sei zum Eigengebrauch für ihn und seine Freundin. Der Handel habe dem Opfer nicht nachgewiesen werden können, betonte der Rauschgift-Ermittler.

Da ein weiterer Zeuge nicht erschien, soll dieser für den kommenden Verhandlungstermin am Mittwoch von der Polizei zum Gericht gebracht werden. Auch deshalb ging die Vorsitzende Richterin davon aus, dass nach dem Mittwoch noch weitere Verhandlungstermine nötig seien. Sie beraumte den 16. und den 31. August als Ausweichtermine an.

dpa

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