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Prozess um Millionen-Betrug geplatzt

Prozesse Prozess um Millionen-Betrug geplatzt

Der Wiesbadener Prozess um einen Millionen-Betrug mit teuren Autos gegen einen Betriebswirt aus Koblenz muss neu aufgerollt werden. Das teilte eine Sprecherin des Wiesbadener Landgerichts am Dienstag mit.

Wiesbaden/Koblenz. Grund sei ein "in der Sache begründeter" Befangenheitsantrag gegen einen der Richter. Einzelheiten nannte sie nicht. Neue Termine standen zunächst nicht fest. Der angeklagte 38-Jährige soll unter anderem mehrere Hunderttausend Euro von einem Geschäftspartner für edle Wagen bekommen haben - ohne die Fahrzeuge zu beschaffen.

Mit Hilfe gefälschter Unterlagen soll der Koblenzer einen Laden für hochwertige Unterhaltungselektronik in Frankfurt übernommen und den Geschäftspartnern mehr als 430 000 Euro schuldig geblieben sein.

Zudem soll er sich mehrfach in schicke Wiesbadener Adressen eingemietet haben - obwohl er gewusst habe, dass er sich das nicht leisten könne. Unter anderem habe er im März 2015 Räume für rund 4000 Euro im Monat angemietet. Zu diesem Zeitpunkt habe der Angeklagte bei verschiedenen Gläubigern bereits mit zwei Millionen Euro in der Kreide gestanden, hatte die Staatsanwältin zu Prozessauftakt gesagt.

dpa

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