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Prozess um Killer-Paar wegen Halluzinationen vertagt

Prozesse Prozess um Killer-Paar wegen Halluzinationen vertagt

Der Prozess um ein mutmaßliches Killer-Paar in Darmstadt ist am Freitag nach vier Stunden wegen des Gesundheitszustands des Angeklagten vertagt worden. Der 28-Jährige gab an, Halluzinationen zu haben, Stimmen zu hören und der Verhandlung nur noch schlecht folgen zu können.

Darmstadt. Er ist in der Forensischen Psychiatrie in Haina (Kreis Waldeck-Frankenberg) untergebracht. Der Mordprozess um den Tod einer 81-Jährigen vor dem Landgericht wird am Dienstag fortgesetzt.

Ein früherer Mithäftling des Angeklagten hatte zuvor als Zeuge ausgesagt. "Er hat mit erzählt, dass er mit seiner Freundin die Frau getötet hat", sagte der 50-Jährige. Er habe ihm auch berichtet, dass er Serienmörder werden wollte.

Der 28-Jährige und seine frühere Freundin (38) sind wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Angeregt von Horrorfilmen und einer Fernsehserie über "Killer-Paare" sollen sie sich entschieden haben, Serienmörder zu werden. Die Rentnerin aus Dieburg sollen sie im März 2017 mit elf Messerstichen getötet haben. Die Staatsanwaltschaft geht von Tötungswillen, Habgier und Heimtücke aus.

Die Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Ihrem Verteidiger zufolge gibt es keine Beweise für ihre Beteiligung an der Tat. Der Angeklagte hatte bei der Polizei und gegenüber einem Psychiater zunächst angegeben, die 81-Jährige allein getötet zu haben. Später nannte er seine Ex-Freundin als Mittäterin.

dpa

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