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Prozess um Einbruchsserie beginnt mit Geständnissen

Prozesse Prozess um Einbruchsserie beginnt mit Geständnissen

Mit umfassenden Geständnissen der beiden Angeklagten hat am Freitag in Frankfurt der Prozess um eine Serie von sieben Hauseinbrüchen in Frankfurt und Umgebung begonnen.

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Heute begann der Prozess gegen zwei mutmaßliche Serieneinbrecher.

Quelle: Frederik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Vor dem Landgericht räumten die 27 und 37 Jahre alten Männer ein, zwischen Ende 2011 und April dieses Jahres in die Häuser in Frankfurt, Hofheim, Königstein, Kriftel und Hattersheim eingedrungen zu sein und dort nach Wertgegenständen gesucht zu haben. Dabei hielt sich der Wert des erbeuteten Schmucks und verschiedener technischer Geräte in Grenzen: Die Staatsanwältin bezifferte ihn auf "mehrere tausend Euro". In einigen Fällen waren die Schäden an den aufgehebelten Fenstern und Türen höher als der Wert der Beute.

Nach dem letzten Einbruch wurden die Männer im April in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) festgenommen. Sie hatten in Deutschland keinen Wohnsitz und kamen eigens aus Osteuropa angereist, um in Hessen ihre Taten zu begehen. Bei ihrer Festnahme wurden auch gefälschte Ausweise und Führerscheine sichergestellt. Ein weiterer Vorwurf lautet auf Hehlerei: Die von einem der Angeklagten verkauften Schmuckstücke stammten aus einem Hauseinbruch in Mainz. Nach eigenen Angaben verkauften die Männer das gesamte Diebesgut auf dem Hehlermarkt und zahlten mit dem Erlös ihre Ausgaben in Deutschland.

Die Strafkammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage vorgesehen.

dpa

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