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Prozess um Doppelmord am Gericht verzögert sich: Urteil erst im Mai

Prozesse Prozess um Doppelmord am Gericht verzögert sich: Urteil erst im Mai

Das Urteil im Prozess um einen Doppelmord am Frankfurter Gericht wird voraussichtlich erst Anfang Mai verkündet. Die für diesen Mittwoch vorgesehenen Plädoyers wurden wegen eine Antrags der Staatsanwaltschaft verschoben.

Frankfurt/Main. Diese will noch einmal die Anwälte des 48 Jahre alten Angeklagten in einem früheren Strafverfahren als Zeugen hören. Diese Vernehmung ist nun für Mitte April geplant. Es geht dabei um die Frage, ob die beiden Opfer zum Tatzeitpunkt tatsächlich arg- und wehrlos waren.

Der Angeklagte hat zugegeben, die beiden Männer am 24. Januar 2014 vor dem Gerichtsgebäude erschossen beziehungsweise mit Messerstichen getötet zu haben. Hintergrund der Tat war der Freispruch der beiden Opfer im Prozess um den gewaltsamen Tod des Bruders des 48-Jährigen. Der Angeklagte gab auch an, von den beiden Männern bedroht und unter Druck gesetzt worden zu sein.

Nachdem der Bundesgerichtshof den Freispruch in dem früheren Prozess um den Tod des Bruders kassiert hatte, mussten sich die späteren Opfer erneut vor Gericht verantworten. Sie wurden getötet, als sie das Gerichtsgebäude am zweiten Verhandlungstag betreten wollten.

dpa

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