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Prozess um Diebstahl von Katalysatorenresten geplatzt

Prozesse Prozess um Diebstahl von Katalysatorenresten geplatzt

Ein Prozess um gestohlene Katalysatorenreste in Kassel ist vorerst gescheitert. Hintergrund sei, dass sich drei Zeugen im Ausland aufhalten und nicht binnen einer bestimmten Frist befragt werden könnten, berichtete ein Sprecher des Landgerichts am Mittwoch.

Kassel. Der Prozess muss nun neu aufgerollt werden, voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres. Angeklagt sind ein ehemaliger Volkswagen-Mitarbeiter und dessen Sohn, dem Geldwäsche vorgeworfen wird.

Der Ex-VW-Beschäftigte muss sich wegen schweren Diebstahls verantworten. Er soll mit einem anderen früheren Mitarbeiter des Autokonzerns zwischen Mai 2007 und August 2008 mehr als 17 Tonnen aus dem Recycling-Bereich von VW in Baunatal entwendet haben. Die Beute, sogenannten Monolithenbruch, soll dann weiterverkauft worden sein. Laut Anklage hatte der Bruch insgesamt einen Verkehrswert von mehr als einer Million Euro. Der Prozess hatte im September begonnen.

dpa

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