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Prozess um Bombendrohung bei Schröder-Geburtstag

Prozesse Prozess um Bombendrohung bei Schröder-Geburtstag

Die rechtliche Aufarbeitung der Bombendrohung bei der Feier zum 70. Geburtstag von Altbundeskanzler Gerhard Schröder im Taunus wird neu aufgerollt. Wie das Landgericht Frankfurt am Dienstag mitteilte, hat der im März vom Amtsgericht Königstein zu einem Jahr Haft ohne Bewährung Verurteilte Berufung eingelegt.

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Altbundeskanzler Gerhard Schröder lacht.

Quelle: Ina Fassbender/Archiv

Frankfurt/Main. Die kleine Strafkammer wird sich voraussichtlich aber erst im Oktober mit dem Fall befassen.

Mitten in die nachträgliche Geburtstagsfeier Schröders im Kronberger Schlosshotel war im Mai 2014 der Anruf geplatzt: "Ich habe Bombe gelegt. In einer Stunde. Tschüss." Das Hotel wurde geräumt - die Feier wurde in einem benachbarten Hotel fortgesetzt. Einige Tage später erhielt das Schlosshotel eine E-Mail mit Namen und Adresse des Anrufers. Vor Gericht bestritt der 39-jährige Berliner, den Anruf abgesetzt zu haben. Weil er aber den Standort der Berliner Telefonzelle wusste, sah ihn das Gericht als überführt an.

Mit seiner Berufung wehrt sich der Mann nun gegen den drohenden Haftaufenthalt. Das Amtsgericht hatte seinerzeit die Zukunftsprognose des 18 Mal vorbestraften Mannes als ungünstig angesehen und ihm die Strafaussetzung zur Bewährung deshalb verweigert.

dpa

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