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Prozess um Beinahe-Hungertod von Kleinkind vertagt

Prozesse Prozess um Beinahe-Hungertod von Kleinkind vertagt

Im Prozess um ein beinahe verhungertes Mädchen in Mittelhessen verzögert sich das Urteil. Das Marburger Landgericht vertagte am Dienstag Plädoyers und Entscheidung, weil es der angeklagten Mutter plötzlich schlecht ging.

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Prozess um Beinahe-Hungertod von Kleinkind vertagt.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Marburg. Zuvor hatten Sachverständige zum Gesundheitszustand der Frau Stellung bezogen. Die 26-Jährige soll ihrer ein Jahr alten Tochter Anfang 2012 in Gladenbach nicht genug zu essen gegeben haben, so dass das Kind abmagerte und beinahe verhungert wäre. Damals soll die Angeklagte wegen einer Blutkrankheit sehr erschöpft gewesen sein. Das Gericht will am 17. Mai weiterverhandeln. 

Die Frau ist unter anderem wegen versuchten Totschlags angeklagt. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs müssen die Richter aber auch klären, ob versuchter Mord in Frage kommt, und ob die Angeklagte wegen ihrer Erkrankung nur vermindert schuldfähig ist.

dpa

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