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Prozess gegen Schubert-Witwe vertagt: Hauptzeuge krank

Prozesse Prozess gegen Schubert-Witwe vertagt: Hauptzeuge krank

Weil der Hauptzeuge derzeit krank und deshalb nicht reisefähig ist, muss sich die Witwe des "Bier-Königs" und Frankfurter Ehrenbürgers Bruno Schubert vermutlich erst in einigen Monaten vor dem Amtsgericht Frankfurt verantworten.

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Der Frankfurter Ehrenbürger Bruno Schubert.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Der für Donnerstag geplante Prozess, bei dem es um illegale Tonbandaufnahmen geht, wurde vorerst vertagt. Die 31 Jahre alte Frau wehrt sich vor Gericht gegen einen Strafbefehl, mit dem sie zu einer Geldstrafe von 7500 Euro (75 Tagessätze) verurteilt wurde.

Laut Staatsanwaltschaft hatte sie 2009 den Inhalt einer Unterredung zwischen ihrem damals noch lebenden Ehemann und Vertrauten ohne Zustimmung der Gesprächsteilnehmer mitgeschnitten und die Aufnahme später an einen Bekannten weitergegeben. In dem Gespräch ging es unter anderem um Vermögensangelegenheiten Schuberts und der von ihm gegründeten Umwelt-Stiftung.

Eine neue Verhandlung ist nach Angaben der Richterin frühestens im Juli möglich. Wahrscheinlich aber sei ein Prozess im Herbst, die Genesung des Zeugen vorausgesetzt.

Es ist nicht das einzige derzeit noch offene Strafverfahren gegen die Witwe des 2010 verstorbenen Ehrenbürgers. In einem Ermittlungsverfahren gegen sie und einen Rechtsanwalt geht es um die Umstände des Todes von Schubert, dessen Leichnam in diesem Zusammenhang bereits exhumiert worden war. Das Verfahren richtete sich ursprünglich auch gegen den mittlerweile verstorbenen Arzt Schuberts.

dpa

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